Wie ich bewerte

Jede Rezension endet mit einer Bewertung von 0,5 bis 5 Sternen in halben Schritten. Damit du die Zahl einordnen kannst, hier meine Skala und die Fragen, die ich mir dabei stelle.

Die Skala

  • 5,0 Sterne – Meisterwerk: Ich würde es jederzeit und in jeder Besetzung spielen und empfehle es ohne Einschränkung.
  • 4,5 Sterne – Herausragend: Ein Highlight meiner Sammlung. Kleine Schwächen gibt es, aber sie fallen kaum ins Gewicht.
  • 4,0 Sterne – Sehr gut: Kommt regelmäßig auf den Tisch und macht verlässlich Spaß.
  • 3,5 Sterne – Gut: Macht Spaß, hat aber spürbare Schwächen
  • 3,0 Sterne – Solide: Funktioniert, ohne zu begeistern. Ich spiele mit, wenn es jemand vorschlägt.
  • 2,5 Sterne – Durchwachsen: Gute Ideen, aber die Probleme überwiegen leicht. Bleibt nur mit konkretem Grund im Regal.
  • 2,0 Sterne – Schwach: Nur für Fans des Themas oder Genres interessant. Für mich kein Grund, es noch einmal aufzubauen.
  • 1,0 – 1,5 Sterne – Enttäuschend: Kaum Spielspaß, oft mit handwerklichen Problemen bei Regeln oder Balance. Ein zweites Mal kommt es nicht auf den Tisch.
  • 0,5 Sterne – Nicht empfehlenswert: Für mich ein klarer Fehlkauf.

Woran ich mich orientiere

  • Spielspaß: Freue ich mich auf die nächste Partie? Das ist das wichtigste Kriterium und wiegt mehr als alle anderen zusammen.
  • Entscheidungen: Habe ich in jedem Zug etwas Spannendes zu überlegen – oder spielt sich das Spiel von selbst?
  • Zugänglichkeit: Wie gut sind Regeln und Anleitung, wie schnell ist eine neue Runde im Spiel?
  • Spieldauer im Verhältnis zur Tiefe: Ein Spiel darf lang sein, wenn es die Zeit füllt. Ein 30-Minuten-Spiel darf nicht 90 Minuten dauern.
  • Material und Gestaltung: Illustration, Komponenten, Lesbarkeit am Tisch. Schön allein rettet kein Spiel, stört aber auch nie.
  • Wiederspielreiz: Fühlt sich die fünfte Partie noch anders an als die erste?