Black Rose Wars: Rebirth

Black Rose Wars: Rebirth

5,0/5

Meisterwerk – Ein Spiel fürs Leben, uneingeschränkte Empfehlung. Wie ich bewerte

Spieler
1–4
Spieldauer
90–180 Min.
Alter
12+
Erscheinungsjahr
2023

Black Rose Wars: Rebirth – Magie, Macht und fiese Kombos

Black Rose Wars: Rebirth begeistert mich vor allem durch seine Abwechslung. Unterschiedliche Zauberschulen, wilde Kombinationen und die ständige Konfrontation mit den anderen Magiern sorgen dafür, dass sich jede Partie anders anfühlt. Wer gerne taktisch plant und seinen Mitspielern ordentlich dazwischenfunkt, bekommt hier einiges geboten.

Worum geht’s?

Als mächtige Magier kämpft ihr um die Kontrolle der Black Rose. Ihr wirkt Zauber, manipuliert Räume und beschwört Kreaturen, um euch Siegpunkte zu sichern. Dabei geht es nicht nur darum, möglichst viel Schaden auszuteilen: Entscheidend ist, wie gut eure Fähigkeiten zusammenpassen und wann ihr sie einsetzt.

Angenehm finde ich den Umgang mit dem Tod. Wird der eigene Magier besiegt, ist die Partie nicht vorbei – er kehrt in seinem persönlichen Raum zurück. Das nimmt dem Ausscheiden den Frust, ohne die direkte Konfrontation aus dem Spiel zu nehmen.

Die Zauberschulen sind das Herzstück

Für jede Partie werden sechs Zauberschulen ausgewählt, aus denen ihr euer Zauberbuch zusammenstellt. Ihre unterschiedlichen Spielweisen machen für mich einen großen Teil des Reizes aus: direkte Angriffe, Kontrolle, Heilung oder Beschwörungen eröffnen verschiedene taktische Möglichkeiten.

Die Erweiterungen Rotas und Apokalypse bringen zusätzliche Vielfalt hinein. Nicht jede Schule trifft dabei gleichermaßen meinen Geschmack. Die Ratten der Krankheit-Schule haben mich weniger begeistert. Deutlich spannender finde ich die Ausrüstungen der Krieg-Schule und das ziemlich perfide Zusammenspiel von Hungern und Mästen bei der Hunger-Schule. Gerade zu fünft kommt Letzteres für mich besonders gut zur Geltung.

Mein persönlicher Favorit bleiben allerdings die Beschwörungen mit Krokodilen und Bären. Genau diese unterschiedlichen Vorlieben zeigen für mich die Stärke des Spiels: Es gibt nicht nur einen Ansatz, der Spaß macht.

Material und Atmosphäre

Auch auf dem Tisch macht Black Rose Wars: Rebirth ordentlich Eindruck. Die detailreichen Miniaturen, die Raumplättchen und die vielen Karten vermitteln ein starkes Arena-Feeling. Mit der Spielmatte wird das Ganze zusätzlich zum Hingucker.

Die Materialfülle trägt für mich viel zur Atmosphäre bei. Schon der Aufbau macht Lust darauf, das eigene Zauberbuch auszuprobieren und die nächsten Kombinationen zu entdecken.

Mein Fazit

Black Rose Wars: Rebirth verbindet für mich den Aufbau des eigenen Zauberbuchs mit actionreichen Arena-Kämpfen und fiesen taktischen Möglichkeiten. Besonders stark ist das Spiel dort, wo die verschiedenen Schulen aufeinandertreffen und sich immer neue Wechselwirkungen ergeben.

Zu fünft hat mich dieses Zusammenspiel besonders begeistert. Die direkte Konfrontation muss man mögen – für mich ist sie zusammen mit der großen Vielfalt aber genau der Grund, warum ich immer wieder Lust auf die nächste Partie habe.

Hat mir gefallen

  • Jede Partie anders – sechs Zauberschulen pro Spiel
  • Tod ist kein Game Over, wenig Frust, volle Action
  • Über 400 Zauberkarten, fette Miniaturen, epische Matte
  • Zu fünft richtig, richtig geil

Weniger gut

  • Erste Partie 4,5 Stunden
  • Kartentexte der Kickstarter-Edition nicht immer selbsterklärend
  • Ratten aus der Erweiterung haben mich nicht umgehauen

Fazit

Für mich die perfekte Mischung aus Deckbuilding, Arena-Kampf und fiesen Taktiken. Entwickelt sich immer mehr zu einem echten Lieblingsspiel.

Ursprünglich am 13. August 2025 auf Instagram veröffentlicht.

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