Echos der Zeit ist jetzt nichts wirklich Neues, aber macht verdammt viel Spaß und ist schön illustriert. Wir versuchen, Karteneffekte clever aufeinander abzustimmen und sie im richtigen Moment auszuspielen. Jeder Spieler hat vor sich verschiebbare Zeitkacheln, auf denen wir Karten ablegen, bis wir sie schließlich beschwören (also rausschieben). Die Effekte der beschworenen Karten dürfen wir dann nutzen – das ist unser sogenanntes Gefolge.
Jede Zeitkachel zeigt ein Element, und das aktuell rausgeschobene dürfen wir einsetzen, wenn die Karte dasselbe Element aufweist. Wir markieren das einfach mit einem „X“ – und gut ist. Daneben gibt es noch sogenannte Machtquellen, die wir versuchen zu kontrollieren und gegen Angriffe zu verteidigen, indem wir sie befestigen.
Das Sliding-Tile-System macht einfach Laune, und über die Qualität der Tableaus kann ich wirklich nicht meckern. Das Spiel ist schnell, leicht zugänglich und trotzdem überraschend taktisch.
Je mehr Partien man spielt, desto mehr entdeckt man kleine Synergien, die man beim ersten Mal vielleicht gar nicht sieht. Die Kunst liegt darin, seine Zeitkacheln so zu planen, dass man den richtigen Effekt zur richtigen Zeit auslöst – und das sorgt für viele Aha-Momente.
Für mich ist Echos der Zeit kein Revolutionär, aber eines dieser Spiele, die immer wieder auf den Tisch kommen, weil sie einfach Flow erzeugen. Es macht Spaß, ist schön anzusehen und hat genau die richtige Portion Knobelspaß.
Ach komm – eine Runde geht noch, lass uns sliden! 😄







Hat mir gefallen
- Sliding-Tile-System mit verschiebbaren Zeitkacheln macht Laune
- Schnell, leicht zugänglich und überraschend taktisch
- Mit jeder Partie neue Synergien und Aha-Momente
- Schön illustriert, hochwertige Tableaus
Weniger gut
- Kein Revolutionär
Fazit
Eines dieser Spiele, die immer wieder auf den Tisch kommen, weil sie einfach Flow erzeugen. Ach komm – eine Runde geht noch, lass uns sliden!
Ursprünglich am 8. März 2026 auf Instagram veröffentlicht.