Andromeda Edge

Andromeda Edge

4,0/5

Sehr gut – Kommt regelmäßig auf den Tisch, klare Empfehlung Wie ich bewerte

Spieler
2–4
Spieldauer
80–160 Min.
Alter
14+
Erscheinungsjahr
2024

Nun, eigentlich wollte ich euch erst Siedlungen von Eldervale vorstellen, doch irgendwie habe ich in den letzten Tagen deutlich mehr Andromeda Edge, die Weiterentwicklung, gespielt. Ich finde, beide Spiele fühlen sich trotz einiger ähnlicher Mechaniken recht unterschiedlich an und vermitteln auch einen ganz anderen Mood.

Doch der Reihe nach – worum geht’s in Andromeda Edge? Wir erforschen den Weltraum, besuchen Außenposten, bauen unsere Flotten aus und errichten imposante Großkomplexe und Technologien. Diese Technologien (Module) sind das Herzstück des Spiels. Sie bringen uns nämlich bei jedem Rückzug unserer Flotte besondere Boni, Ressourcen und Energie.

Durch Worker-Placement-Aktionen (Schiffstarts) können wir neue Module entwickeln, Großkomplexe errichten oder unsere Anführer im Nebel befreien – vorausgesetzt, wir haben das Forschungsschiff (sorry, die „Enterprise“) zur Hand.

Klingt friedlich? Ist es aber nicht! Unterwegs lauern Bedrohungen und feindliche Fraktionen, die uns nicht gerade wohlgesonnen sind. Es wird gekämpft, Module werden beschädigt, und bei einer Niederlage landen unsere Schiffe schnell auf dem Schrottplatz. Doch manchmal ist ein geordneter Rückzug und der Einsatz von Diplomatie (Taktikkarten) bei einer Eskalation genau der richtige Weg – ganz im Sinne guter alter Star-Trek-Manier.

Die Interaktion zwischen den Spielern ist hoch, sich aus dem Weg zu gehen fast unmöglich, und die Taktikkarten sorgen oft für genau das Quäntchen Drama, das ein gutes Spiel braucht.

Jedes Modul und jeder Großkomplex, den wir bauen, jeder Sieg über eine Fraktion oder Bedrohung bringt uns auf der Punkteleiste nach oben – und am Ende kann natürlich nur einer gewinnen. Man sollte also stets im Blick behalten, auf welchen Leisten man vorne liegt. Wenn du das nicht schaffst, bringt dir alles Erobern und Kämpfen auch nichts. Push the Leiste!

Hat mir gefallen

  • Module als Herzstück – Boni bei jedem Rückzug der Flotte
  • Hohe Interaktion, aus dem Weg gehen fast unmöglich
  • Taktikkarten sorgen für das Quäntchen Drama
  • Ganz anderer Mood als Siedlungen von Eldervale

Weniger gut

  • Wer die Leisten nicht im Blick behält, hat vom Erobern nichts

Fazit

Weltraum erforschen, Flotten ausbauen, kämpfen oder diplomatisch zurückziehen – ganz in Star-Trek-Manier. Push the Leiste!

Ursprünglich am 7. März 2026 auf Instagram veröffentlicht.

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